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17
Feb

Google-Friedhof im Internet eröffnet

Musica Sacra WerbungGoogle wirbt mit zielgenauer Werbung. Die Partnerprogramme sind im Netz nicht mehr zu übersehen, man kann ihnen fast nicht mehr ausweichen. Selbst noch die kleinste Website kommt nicht mehr ohne Google aus. Das ist manchmal traurig, denn unter Umständen kann es dahin kommen, dass die Inhalte der Werbung diejenigen der Website übertreffen. Zum Beispiel bei der Musica sacra online.

Mittlerweile ist deren Startseite zugekleistert mit Reklame, mit Hinweisen in bunt, mit allerlei Zeug eben. Werbung auf einer Seite, die ihre eigenen Inhalte zurück ins Printmedium verbannt hat.

Dabei kommt es naturgemäß zielgenau zu eben solcher Werbung, mit der zu schmücken einem edlen Produkt des Caecilien-Verbandes eigentlich nicht so dolle ist. Wundertätige Medaille. Man muss die Menschen hinter dem Produkt ja mal etwas kennen. Ehrwürdige und weniger ehrwürdige katholische Musiker mit Weihen und ohne Weihen.

So haben die Google-Anzeigen jetzt ihren Friedhof gefunden. Im katholisch-musikalischen internettigen Nichts

14
Feb

Selbstreferrentielles

Ein gutes Blog, also mindestens eines, welches in Blogland irgendwie existieren will und anerkannt werden sein möchte ((Hey, ich habe täglich so um die 20 bis 60 Besucher, mich eingeschlossen)), muss manchmal über sich selbst reflektieren. Heute mal wieder im neuen Gewande. Man ist schließlich keine Marke und muss nicht. Als Thema läuft da ein glossyblue-Theme wie der WordPresser wohl sagt. Und die Freundlichkeit gegenüber Menschen gebietet es, hier einen Link zu den Machern zu setzen. Das war bestimmt viel Arbeit, danke sehr.

google brdBei der Gelegenheit habe ich auch das Google-Analytics-Zeug auf den zarten Hinweis von Semmel hin deinstalliert. Rückblickend muss dazu festgestellt werden: Eine außerordentliche Einrichtung dieses Google-Zeug. Man hat erstaunlich viel Informationen über manches. Wo kommt wer her, wie lange ist wer da, wo steigt wer ein, wo steigt wer aus. Bei mir, wo ja nicht viel los ist, kennt man sich dann fast schon. Semmel hat aber recht, wenn er aus der Gruft mahnt. So geht das nicht. Beiliegend ein Screenshot der Besucherströme seit Oktober 2007. Aus dem Osten kommt kaum jemand, es sei denn man zählt, wie man es vorschlagen müsste, Berlin dazu. Auch Niedersachsen, das Land meiner Jugend scheint dünn besiedelt zu sein. Hamburg hingegen rockt wie verrückt – das kann ich mir nun gar nicht erklären. Ich selbst bin leider fast nie dort und gleich gar nicht zum Surfen.

Dafür ist was neues endlich installiert worden, das Plugin Intypo von Darius Dunker. Endlich gibt es richtige Typo für Anführungs- und Abführungszeichen. So etwas habe ich schon ewig gesucht, aber nie bin ich fündig geworden. Jetzt gehts besser. So etwas ist ja eine Kleinigkeit, aber eine extrem ärgerliche, weil permanente und andauernde. Webtypographie ist ohnedies ziemlich eigenartig und auch diese Schrift hier dürfte wieder viel zu klein sein. Continue reading ‘Selbstreferrentielles’