1999 ff. martin hufner, regensburg
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Oregon with the Moscow Tchaikovsky Symphony Orchestra:
Oregon in Moscow
Intuition INT 3303 2
Das ist ja kräftig daneben gegangen. Die Rest-Oregonianer spielen
mit einem Orchester, passend zum gegenwärtigen Trend. Zwei CDs mit
Arrangements für diese Begegnung. Schön weich und lieblich spulen
und nudeln sich die Stücke durch die Hochglanz-Klänge. Klar,
dass sich die Oboe von Paul McCandless mit den Orchesterstreichern hervorragend
mischt. Aber sie tut dies nur im Klang. Ebenso symptomatisch die Gitarre
Ralph Towners in dem Stück Waterwheel. Verglichen mit alten Aufnahmen
des Stücks ist es hier einfach eine Nummer zu kantenlos. Dass Oregon
noch gut musizieren können, zeigen sie auf „Anthem” ohne
Orchester. Das ist zwar gerade auch homogen, das ist aber hier musikalische
Stärke. Wird die Musik quasi doppelt homogenisiert wie in den Orchesterstücken,
dann sind sämtliche musikalischen Vitamine abgetötet. Für
Musik zum Capuccino reichts aber allemal.